Das Experiment

So - jetzt ist es geschafft. Und jetzt können wir eigentlich auch alles verraten: Wie haben wir alles vorbereitet? Wie kommt man auf die Idee, jemanden nachts in den Westpark zu schicken?? Und vor allem: Was ist die Lösung von dem Rätsel mit den Noten???

Erstens: Wie kommt man auf so eine absurde Idee, eine nächtliche Schnitzeljagd zu veranstalten und hundert fremde Menschen durch Dortmund zu hetzen? Das hatten wir ja eigentlich schon halbwegs geklärt: Kristin hat an eben solch einem "absurden Event" in Prag teilgenommen (wo über 200 Teams, das heißt etwa 1000 Leute gestartet sind) und war fortan so sehr in die Idee verliebt, dass sie Jana überzeugte und Ingo mit viel gutem Essen überredete (O-Ton Ingo: "Eigentlich machen wir das ja nur, weil Kristin chronisch unterbeschäftigt ist"). Naja, schließlich lohnt es sich wirklich nicht, das ganze Spiel nur für ein paar Freunde zu organisieren. Wenn schon, denn schon und dann aber richtig. Oder zumindest halbwegs... Schließlich müssen wir zugeben, dass wir ziemlich viele Rätselideen von den Pragern und Brünnern (dort hat man das Ganze zum ersten Mal veranstaltet) geklaut haben. Dort ist die Nachtschicht ein bisschen schwieriger: Das Handyrätsel beispielsweise war ohne JEGLICHEN Hinweis und meistens muss man nachts mit dem Kompass irgendwo in die Pampa (oder die Kanalisation). In Prag sind in diesem Jahr von 200 nur 5 Teams im Ziel angekommen... In der Regel muss sich jedes Team lange vorher anmelden und eine kleine Startgebühr auf ein Konto überweisen (so zwischen 2 bis 7 Euro), das konnten wir zum Glück umgehen, indem wir den ASTA der Uni Dortmund davon überzeugen konnten, uns zumindest im ersten Jahr die Kopierkosten zu spendieren. Vor allem hatten wir Angst, dass sich niemand anmeldet und niemand mitmachen will, wenn wir eine Startgebühr erheben. Wäre interessant zu wissen, ob das mittlerweile anders ist...

Zweitens: Der Westpark war nur eines von ungefähr 20 Zielen, die wir angepeilt haben und von denen wir (zum Glück) einige von der Liste gestrichen haben. Ingo fiel dann zum Glück ein, dass dort richtig schön gruselige Grabsteine rumstehen. Und dann haben wir uns die mal näher angeschaut, einmal bei Tageslicht und strömendem Regen und einmal nachts um 3 bei leichtem Bodenfrost (hoffentlich hat der Spaziergänger, der seinen Hund Gassi führte, sich nicht allzu sehr erschreckt, als Kristin bei seinem Anblick in einen Entsetzensschrei ausbrach - aber "wer kann den auch ahnen, dass normale Leute um diese Zeit spazieren gehen"?? Wir zum Beispiel sind ja auch völlig unnormal...). Der Platz unter der Schnettkerbrücke hingegen war ein spontaner Einfall, eigentlich sollte es die erste Treppe hinuntergehen, die zweite (gruseligere...) hatten wir beim ersten Ortstermin übersehen (keine Zeit! Wir haben keine Zeit!).
Im übrigen ist es unabdinglicher Teil JEDES Nachtschicht-Vorbereitungs-Treffen sich a) lang und breit über Essen zu unterhalten oder b) zu kochen und dann zu essen. Also zumindest Kaffee und Kuchen oder so sollte es schon geben...

Drittens: Die Lösung fuer das Rätsel mit den Noten findet ihr direkt im Untermenü dieser Nachtschicht.